Radikalisierung auf Social Media erkennen und verstehen lernen.

Radikalisierung auf Social Media erkennen und verstehen lernen.
Im Zuge des Forschungsvorhabens werden Radikalisierungstendenzen auf Social Media unter Berücksichtigung von technologischen, medienwissenschaftlichen und gesellschaftlichen Perspektiven untersucht.
Die zunehmende Radikalisierung junger Menschen über Social Media entwickelt sich zu einer drängenden gesellschaftlichen Herausforderung. Eine wesentliche Rolle spielen dabei auch die hochpersonalisierten, jedoch meist intransparenten Empfehlungssysteme der Plattformen, die problematische Inhalte besonders schnell verbreiten. Mit Digital.Radikal?! wird ein interdisziplinärer Forschungsansatz verfolgt, der vielseitige Perspektiven zusammenführt. Im Mittelpunkt des Projekts steht dabei die Social-Media-Nutzung junger Menschen in Niederösterreich.
Ziel des Forschungsprojekts ist es zu untersuchen, wie soziale Medien zur Radikalisierung von Personen beitragen. Dazu werden unter anderem die Empfehlungslogik der Plattformen sowie darauf verbreitete Erzählmuster analysiert, um darauf aufbauend wirksame Aufklärungsmaßnahmen erarbeiten zu können.
Das interdisziplinäre Forschungsvorhaben setzt auf einen Methodenmix aus qualitativer Inhaltsanalyse, algorithmischer Beobachtung und partizipativer Entwicklung von Präventionsmaßnahmen.
Digital.Radikal?! untersucht erstmals systematisch, wie algorithmische Plattformmechanismen, radikalisierende Inhalte und regionale Nutzungsmuster zusammenwirken. Das Projekt verknüpft technisches Know-how mit medienwissenschaftlicher Expertise und bindet Jugendliche aktiv in die Forschung ein.

Filterbubbles, Rabit Holes

Zusammenarbeit, Plattformen

Aufklärung, Prävention

Polarisierung, Extremismus

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