#Radikalisierung

Was ist Radikalisierung? 

Setzt man sich mit dieser Frage auseinander, gerät man recht schnell auf Ausführungen zur Definition und Bedeutung von „politischem Radikalismus“. Dabei wird in den meisten Fällen darüber aufgeklärt, wo die Grenzen verlaufen und welche Auswirkungen dieser auf unsere Demokratie und unser Zusammenleben als Gesellschaft hat. Aus diesem Grund ist die Klärung nach der Begriffsdefinition von „Demokratie“ für die Beantwortung der Fragestellung „Was ist Radikalisierung überhaupt?“ bedeutend. 

„Das Wort Demokratie stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Volksherrschaft“. D.h. in der Demokratie ist das Volk der staatliche Souverän (die oberste Staatsgewalt) und die politischen Entscheidungen werden durch den Mehrheitswillen der Bevölkerung gefällt. Der Mehrheitswille wird durch demokratische Wahlen bestimmt und legitimiert und dann durch Volksvertreterinnen/Volksvertreter (Politikerinnen/Politiker) umgesetzt. Dies entspricht einer repräsentativen Demokratie. Die wichtigsten Merkmale einer Demokratie sind Meinungsfreiheit, Existenz einer Opposition und Gewaltenteilung. Vom Wahlrecht Gebrauch zu machen und sich politisch zu beteiligen, bedeutet, die Zukunft Österreichs entscheidend mitzubestimmen.“ [1]

Meinungsfreiheit, eine Opposition und die Teilhabe implizieren bereits, dass Meinungen und Überzeugungen in demokratischen Diskursen gewollt sind. Genauso wichtig in diesem Prozess ist Offenheit für andere Meinungen und Überzeugungen, nur so kann eine vielfältige Demokratie funktionieren. Radikalisierung ist ein Prozess. Ein Prozess, der, je weiter er voranschreitet und in Richtung Extremismus geht, immer weniger offen für vielfältige Meinungen und Austausch ist [2]. 

Aktivismus 

Entwickelt sich aus diesen Meinungen und Überzeugungen aktives Handeln, ist die Rede von Aktivismus. Dieser zeichnet sich beispielsweise durch Streiks, Demonstrationen, dem Überzeugen-Wollen anderer Menschen oder Bürgerinitiativen aus. Sich aktivistisch für oder gegen etwas einzusetzen, ist, solange sich das eigene Handeln oder das Handeln in einer aktivistischen Gruppe im gesetzlichen Rahmen bewegt, eine Bereicherung für eine pluralistische Demokratie. Liegt das Praktizieren von Aktivismus nicht mehr innerhalb des gesetzlichen Rahmens, ist die Rede von „Extremismus“. Es mag auch sehr radikale Ansichten innerhalb des Aktivismus geben, solang diese nicht die Grenze zum Extremismus überschreiten, handelt es sich dabei um legitime Formen der demokratischen Teilhabe. [3]

Extremismus (extremus lat. für „der Äußerste“) 

Im deutschen Sprachgebrauch und im öffentlichen Diskurs werden die Begriffe Radikalisierung und Extremismus bzw. radikal und extremistisch oftmals als Synonyme verwendet. Dadurch kann leicht der Eindruck entstehen, beide Begriffe bedeuteten dasselbe. Das stimmt jedoch nicht [4]. 

Zwar kann ein Radikalisierungs-Prozess dazu führen, dass jemand über den Aktivismus hinweg zum Extremisten wird [5], aber Radikalisierung und Extremismus bezeichnen zwei unterschiedliche Konzepte. 

„While radicals might be violent or not, might be democrats or not, extremists are never democrats.“ [6]. 

Diese Auffassung beschreibt in wenigen Worten, was der Unterschied zwischen Radikalismus und Extremismus ist. Hirscher und Jesse schreiben diesbezüglich: ,Extremismus […] das Gegenstück zum demokratischen Verfassungsstaat´ [7]. 

Grundsätzlich stellt Radikalismus allein noch keine Bedrohung für die freiheitliche demokratische Grundordnung oder die Verfassung dar. Im Extremismus dagegen besteht das klare Ziel, den demokratischen Staat und seine Grundprinzipien zu bekämpfen [8]. Extremistische Personen wollen das bestehende politische System angreifen oder überwinden. 

Ein weiterer wichtiger Unterschied ist, dass Extremismus keinen Prozess beschreibt, sondern einen Zustand. Extremist:innen befinden sich in einem Zustand, der unflexibel und engstirnig ist. Sie halten an einem festen Weltbild fest, in dem Menschen klar in „Teil des Problems“ oder „Teil der Lösung“ eingeteilt werden. Radikalisierung hingegen ist ein Prozess, der grundsätzlich rationaler und kompromissbereiter abläuft. Dies ermöglicht eine „De-Radikalisierung“, bei der dieser Prozess prinzipiell rückgängig gemacht werden kann. Eine Radikalisierung, die im Radikalismus endet, ist daher weniger gefährlich einzustufen als eine, die im Extremismus mündet. Extremismus lässt sich demnach schwieriger umkehren und kann in noch extremere Formen wie Terrorismus übergehen [9]. 

Wie Gaspar erklärt: „Personen und Gruppen können sich radikalisieren, ohne jemals extremistisch zu werden.“ [10]

Einige Gemeinsamkeiten innerhalb extremistischer Einstellungen sind folgende [11]:  

  • Absolutheitsanspruch („Ich bin der Einzige!“) 
  • Dichotomes Weltbild („A und B und sonst nichts“) 
  • Freund-Feind-Schema 
  • Verschwörungstheorien 
  • Fanatismus („Nur das ist die Wahrheit!“) 

Weil die Frage nach der Gewalt in der Forschung zu Extremismus und Radikalisierung unterschiedlich beantwortet wird, unterscheidet die Forschung häufig zwischen kognitivem Extremismus und gewaltbereitem Extremismus. Dieses Konzept ist jedoch umstritten. 

Kognitiver Extremismus findet auf der Einstellungsebene statt [12]. Er beschreibt Ideen, Ziele und Werte, die darauf gerichtet sind, den demokratischen Verfassungsstaat und seine Grundprinzipien zu bekämpfen [13]. 

Gewaltbereiter Extremismus betrifft dagegen die Handlungsebene [14]. Dazu gehören zum Beispiel Sachbeschädigungen oder Angriffe auf die Infrastruktur, die vor allem im Linksextremismus praktiziert werden. Ebenso zählt dazu Straßengewalt, entweder zwischen extremistischen Gruppen oder gegenüber der Polizei. Neumann merkt hierzu außerdem an, dass besonders im Rechtsextremismus Hassverbrechen auftreten würden (hate crimes) [15]. 

Zurück zur Frage: Was ist Radikalisierung überhaupt? 

In den meisten Publikationen zum Themenkomplex Radikalisierung werden zwei Kernpunkte aufgegriffen. Zum einen der Ursprung des Wortes (radix lat. Wurzel) und die Auffassung der Forschung darüber, dass das Wort „Radikalisierung“ einen Prozess beschreibt. Das bedeutet: Da es sich um einen Prozess handelt, steht bei der Radikalisierung besonders der Verlauf und die Entwicklung einzelner Ereignisse dieses Prozesses und das daraus veränderte Gedankengut und Einstellungen der Personen im Vordergrund. Auch wenn sich Wissenschaftler:innen nicht einig sind, wann dieser Prozess beginnt oder endet, kann eine Radikalisierung dazu führen, dass ein Mensch sich zum Extremisten wandelt [16]. 

Um diesen Prozess genauer begreifen zu können, werden in verschiedenen Forschungsprojekten und Ausführungen unterschiedliche Definitionen verwendet.  

Alex P. Schmid definiert Radikalisierung vor allem im politischen Sinne folgendermaßen: Radikalismus ist ein individueller oder kollektiver (also gruppenbezogener) Prozess, der meist in einer politisch stark polarisierten Situation entsteht. In solchen Situationen geben die beteiligten politischen Akteur:innen oder Gruppen ihre normalen Formen von Dialog, Kompromiss und Toleranz auf. Stattdessen setzen eine oder beide Seiten in einem Konflikt zunehmend auf konfrontatives Verhalten, um ihren Standpunkt durchzusetzen [17]. 

Empirische Modelle erlauben eine Einordnung, wie weit eine Radikalisierung fortgeschritten ist. Ein solches Modell wurde von einer Forschungsgruppe um Jürgen Grimm entwickelt. Mittels eines eigens entworfenen Kategorie-Systems kann das Ausmaß radikalisierender Inhalte auf Internetseiten, Social-Media-Profilen und Diskussionsforen beurteilt werden. Der Grad der Radikalisierung wurde dabei in vier Stufen unterteilt [18]. 

Dieses Vier-Stufen-Modell kann als erste Orientierung dienen, um einschätzen zu können, wie weit eine Person in einem Radikalisierungsprozess fortgeschritten ist. Grimm erklärt dazu: „Es kann ja nicht verkehrt sein, Problemlagen oder Bedrohungen auf den Grund zu gehen […]“. Die eigentliche Frage sei vielmehr, ab wann Kritik eine Gefahr für die Demokratie darstellt oder strafrechtlich relevant wird [19]. 

  1. Systembezug – wird als nicht extremistisch eingestuft. 
  1. Systemveränderung – wird als nicht extremistisch eingestuft. 
  1. Demokratiegefährdung – wird als extremistisch eingestuft. 
  1. Politische Gewalt – wird als extremistisch eingestuft. 

Es lässt sich feststellen, dass es gemeinsame Merkmale in verschiedenen Radikalisierungslagern gibt. Wenn mehrere diese Merkmale gemeinsam auftreten, kann das ein Auslöser für eine mögliche Radikalisierung sein. 

Zum einen zeigen diese Menschen oft eine Form von moralischer Empörung, das heißt, sie verachten andere aus moralischen Gründen. Zum anderen empfinden sie häufig ein Bedrohungsgefühl, weil ihr Weltbild in „gut“ und „böse“ unterteilt ist. Durch die Kombination aus moralischer Empörung und Bedrohungsgefühl entsteht ein Feindbild [20].

Da ein Radikalisierungs-Prozess fast nie nur einen einzigen Auslöser hat, spielen meist mehrere Faktoren zusammen. Die luxemburgische Institution „SOS Radicalisation“ zeigt auf ihrer Website übersichtlich, dass es in einem Radikalisierungs-Prozess sogenannte „Push-Faktoren“ und „Pull-Faktoren“ gibt. 

Push-Faktoren beziehen sich auf den inneren Antrieb einer Person, sich zu radikalisieren, aufgrund von Desintegration oder dem Gefühl, ausgegrenzt zu werden. Pull-Faktoren beschreiben die Anziehungskraft radikaler Ideen bzw. Ideologien, die auf eine Person wirken und den Prozess antreiben [21].  

Als Beispiele nennt SOS Radicalisation unter anderem folgende Beispiele [22]: 

  • Wenn jemand selbst Hate Speech erlebt, kann das als Push-Faktor wirken. Die Person wertet dann andere ab, um sich selbst aufzuwerten. Das entspricht einem Pull-Faktor. 
  • Eine „misslungene Integration“ kann ebenfalls ein Push-Faktor sein. Menschen, die ähnliche negative Erfahrungen gemacht haben, entwickeln dann oft ein starkes Gruppengefühl nach dem Motto „Wir gegen den Rest der Welt“. 
  • Das Aufhalten in einer Echokammer wirkt ebenfalls als Push-Faktor. Dadurch fühlen sich Menschen in ihren Überzeugungen bestätigt und aufgewertet, ihre Ideen werden isoliert und überhöht. Man hat also das Gefühl, „im Recht zu sein“. Das ist dann der Pull-Faktor. 

In welchen Bereichen findet Radikalisierung statt?  

In einer Grafik des Bundesministeriums für Inneres wird erklärt, wie eine herkömmliche Straftat mit einem „hate crime“ zusammenhängt. Eine Straftat gilt dann als hate crime, wenn sie aus einem Vorurteil heraus begangen wird [23]. 

Ein solches Vorurteilsmotiv bedeutet, dass der Täter oder die Täterin dem Opfer feindlich gegenübersteht, wegen dessen tatsächlicher oder vermeintlicher Zugehörigkeit zu einer besonders schutzwürdigen Gruppe. 

Die Feindbilder, die im Radikalisierungs-Prozess entstehen, können sich nicht nur auf politische Radikalisierung beziehen, sondern auf verschiedene Identitätsmerkmale einer Person: 

Quelle: https://www.bmi.gv.at/408/Projekt/files/160_2025_Hate_Crime_Bericht_2024_V20250721_1130_webBF.pdf

Gerade weil digitale und soziale Medien für Jugendliche ein wichtiger Raum für Informationsrezeption und Kommunikation sind und Jugendliche dort viel Zeit verbringen, eignen sie sich besonders gut, um extremistische und propagandistische Inhalte zu verbreiten. Zudem werden sie genutzt, um Jugendliche zu rekrutieren und zu mobilisieren [24].

Radikalisierung und Extremismus können sowohl online als auch offline stattfinden. Derzeit wird davon ausgegangen, dass meist eine Mischform vorliegt, bei der das Internet phasenweise einen Einfluss hat. Digitale Räume machen es leicht, Gleichgesinnte zu finden oder zufällig auf sie zu stoßen. Außerdem ermöglichen sie niederschwellige Erstkontakte, weshalb das Internet vor allem in der Anfangsphase einer Radikalisierung eine Rolle spielt. Mit der Zeit verlagert sich der Prozess jedoch oft in das analoge soziale Umfeld [25].  

Ein Beispiel für einen solchen Radikalisierungsprozess wäre Hassrede im Netz (Hate Speech), die in der Realität im schlimmsten Fall zur Begehung von hate crimes (Hassverbrechen) führen kann [26]. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, radikalisierende Tendenzen früh zu erkennen und professionell aufzuarbeiten. 

Da nur wenige Forschende die Meinung teilen, dass Radikalisierung ausschließlich online stattfindet, sollte der Begriff „Online-Radikalisierung“ eher vermieden werden [27].  

Was können wir davor oder danach tun?  

Prävention funktioniert am besten aus einem Zusammenspiel von Vertrauens- und Bezugspersonen eines Jugendlichen. Wenn im eigenen Umfeld auffällt, dass jemand mit extremistischen Inhalten sympathisiert oder die eigenen Überzeugungen über den Aktivismus hinaus tendieren, sollte man zunächst ruhig bleiben, zuhören und die Person nicht verurteilen. Im nächsten Schritt ist es wichtig, die Problemlagen anzusprechen und die Bedürfnisse der betroffenen Person ernst zu nehmen [28]. 

Wenn sich jemand im eigenen Umfeld bereits mitten im Radikalisierungs-Prozess befindet, gibt es, die Möglichkeit einer De-Radikalisierung. Diese lässt sich untergliedern in: 

  • Kognitive De-Radikalisierung: Dabei wird versucht, Menschen von ihren extremistischen Einstellungen und Überzeugungen abzubringen. 
  • Demobilisierung: Hier geht es darum, dass die betroffenen Personen extremistische Handlungen, wie zum Beispiel Gewalt, unterlassen [29]. 

Da Radikalisierungs-Prozesse sehr individuell verlaufen und meist mehrere Faktoren eine Rolle spielen, gibt es keine Methode, die garantiert erfolgreich ist [30]. Besonders schwierig ist außerdem die Frage, ab wann eine zuvor radikalisierte Person oder ein:e Extremist:in nicht mehr als solche gilt [31]. 

In der Praxis werden für eine De-Radikalisierung verschiedene Maßnahmen ergriffen. Dazu gehören zum Beispiel Interventionen, also individuell angepasste Maßnahmenpakete für Personen innerhalb des kognitiven Extremismus. Zudem gibt es Exit-Programme, um Personen davor zu bewahren, in den gewaltsamen Extremismus überzugehen [32]. 

In Österreich wird der „Österreichische Aktionsplan Extremismusprävention und Deradikalisierung“ verfolgt. Dieser hat bedarfsorientierte Maßnahmen, um frühzeitig gegen alle Formen von Extremismus im Land vorzugehen, aufgearbeitet [33]. 

Quellen

Abay Gaspar, H. (2019). Abgrenzung von Extremismus, Radikalismus und Radikalisierung. https://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/200407_bpb_Reflect-your-past-Abgrenzung.pdf. Zugegriffen: 1. Dez. 2025. [4, 7, 8, 10, 12, 13, 14]

Beratungsstelle Extremismus. (2016). YouTube-Video „Extrem, radikal, fanatisch. Was tun?“. https://www.youtube.com/watch?v=SDdXSzm7oYI. Zugegriffen: 29. Nov. 2025. [11, 28]

Bundesministerium für Inneres. (2021). Österreichischer Aktionsplan Extremismusprävention und Deradikalisierung. https://www.dsn.gv.at/216/files/Oesterreichischer_Aktionsplan_Extremismuspraevention_und_Deradikalisierung_bf.pdf. Zugegriffen: 29. Nov. 2025. [33]

Bundesministerium für Inneres. (2025). Begriff „Demokratie“. https://www.oesterreich.gv.at/de/themen/transparenz_und_partizipation_in_der_demokratie/demokratie-und-wahlen/demokratie/1/Seite.320110. Zugegriffen: 02. Dez. 2025. [1]

Bundesministerium für Inneres. (2025). Lagebericht. Hate Crime 2024. https://www.bmi.gv.at/408/Projekt/files/160_2025_Hate_Crime_Bericht_2024_V20250721_1130_webBF.pdf. Zugegriffen: 29. Nov. 2025. [23, 26]

Grimm, J. (2018). Die Überzeugung, auf der moralisch richtigen Seite zu stehen. Denkfiguren der Radikalisierung und Wege ihrer Verbreitung. tv diskurs, 3, 2018, 22. Jg., S. 82-87. [21]

Grimm, J. (2025). Das Internet als Quelle der Radikalisierung. Was wir von der Analyse ideologischer Posts lernen können. Prof. Dr. Jürgen Grimm im Gespräch mit Joachim von Gottberg. Jugend Medien Schutz-Report, 1/25, S. 3-9. [18, 19, 20]

Neumann, P. (2013). Radikalisierung, Deradikalisierung und Extremismus. Aus Politik und Zeitgeschichte, 63. Jahrgang, 29-31/2013, 3-10. [5, 13, 15, 16, 29, 30, 32]

Reinke de Buitrago, S. (2022). Einleitung. In S. Reinke de Buitrago (Hrsg.), Radikalisierungsnarrative online. Perspektiven und Lehren aus Wissenschaft und Prävention (S. 1-14). Wiesbaden: Springer VS. [24]

Schmid, Alex P. (2013). Radicalisation, De-Radicalisation, Counter-Radicalisation: A Conceptual Discussion and Literature Review. https://www.researchgate.net/publication/285546353_Radicalisation_De-Radicalisation_Counter-Radicalisation_A_Conceptual_Discussion_and_Literature_Review. Zugegriffen: 29. Nov. 2025. [2, 6, 9, 17, 31]

Sold, M. (2019). Online-Radikalisierung und Online-Propagandierung. https://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/200407_bpb_Reflect-your-past-Online-Radikalisierung.pdf. Zugegriffen: 1. Dez. 2025. [25, 27]

SOS Radicalisation asbl. (2025). Definitionen von Radikalisierung. https://respect.lu/de#1582731126370-aa691a9a-051c. Zugegriffen: 03. Dez. 2025. [3]

SOS Radicalisation asbl. (2025). Erklärungsansätze. https://respect.lu/de/erklaerungsansaetze/. Zugegriffen: 29. Nov. 2025. [21, 22]